Tutanchamun 50% ermäßigter Eintritt

Gestern kam ein Flugzettel in alle Wiener Haushalte geflattert, womit der Eintritt zur Tutanchamun Ausstellung um 50% ermäßigt wird.
Für alle Nicht-Wiener, Touristen und Einheimische die keine Postwurfsendungen empfangen und ebenfalls in den Genuss dieser wirklich großzügigen Ermäßigung kommen wollen, hier ein kleiner Trick:

In der Juli/August Ausgabe des Wien-Programm, welches vin fast allen Wiener Hotels und allen wichtigen Tourist-Spots aufliegt, befindet sich ebenfalls der besagte Gutschein!

Einfach das Programm zur Kasse mitnehmen und dann passt es.

gutschein tutanchamun

Älter Artikel zur Ausstellung

„The Producers“ Musical in Wien

Mit dem Broadway-Erfolgsmusical „The Producers“ wurde das Wiener Ronacher nach langer Umbauphase wieder eröffnet.

Drehbuch, Gesangtext UND Musik stammen von Mel Brooks, der als Regisseur und Schauspieler in den 80ern und 90ern eher durch Klamaukfilme bekannt wurde.

Das Musical setzt auf die Story seines Filmes „Frühling für Hitler“ auf.

Zwei Produzenten wollen mit einem Musical für Hitler den garantierten Flop landen, um mit den für die Produktion ergaunerten Millionen unterzutauchen. Die dafür vermeintlich schlechtesten Akteure der Welt führen die Aufführung aber zum Erfolg, was für entsprechende Probleme sorgt.

Die Inszenierung des Musicals „The Producers“ erinnert frappant an die Zeichentrickserie „Looney Tunes“ der beiden Großmeister Tex Avery und Leon Schlesinger. Erstaunlicherweise wurde diese offensichtliche Parallelität von den österreichischen Theaterkritikern nicht erkannt, denn kein Medium hat darauf Bezug genommen.

Viele Zitate, Figuren und witzige Abfolgen begleiten durch das ganze Stück, selbst die Bühnenbilder und die überzeichnete stop & go Gestik und Mimik wurden von den berühmten gezeichneten Vorbildern Duffy Duck, Bugs Bunny, Sylvester & Co übernommen.

Dadurch funktioniert auch das heikle Nazi Thema, da von Anfang an das Unterbewusstsein auf Satire und Klamauk eingestellt wird.

Der einzige echte Nazi im Stück spricht noch dazu bayrisch, wodurch auch dieser Punkt elegant entschärft wird (genial von Herbert Steinböck dargestellt).
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Burgschauspieler Cornelius Obonya brilliert singend, spielend, tanzend in der Rolle des abgehalfterten Produzenten Max Bialystock, der von seinem Gehilfen Bloom (Andreas Biber) und der langbeinigen Schweding Ulla (Bettina Mönch) unterstützt wird.

In Summe ein wirklich sehr unterhaltsames, erstklassig besetztes Musical, welches mit Witz und Esprit die Zeit wie im Flug vergehen lässt. Standing Ovations garantiert – nicht nur bei der Premiere!

Die Musik ist angenehmer Begleiter und sinnvoll eingesetzt, einen echten musikalischen Hit wird man aber vermissen.

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Meinl Kaffee bei der Maria Theresia

Ein wirklich sehr gelungenes Beispiel von Ambushmarketing ist Meinl´s Kaffeewelt im Maria Theresia Park (zwischen den beiden Museen KHM und NHM).

Die Eigentümer des Parks hatten sicher große Sorge, in unmittelbarer Nähe zur Fanzone als Urinal zu verkommen.
Daher kann man von der Idee das Gelände in 6 Meter Höhe großflächig zu umbauen, auf jeden Fall von einer Win-Win Situation sprechen. Die darunter liegenden Pflanzen werden mit speziellen Lampen mit Licht versorgt, das Maria Theresia Denkmal wurde umbaut und thront nun in der Mitte der Kaffeewelt.

Meinl Kaffeewelt

Auch wenn der Umsatz wahrscheinlich nur die Personalkosten deckt, profitiert die Kaffee Marke auf jeden Fall. Die unmittelbare Nähe zur Fanzone erweckt noch zusätzlich den nicht ganz ungewünschten Eindruck, dass es sich bei dieser Installation um einen hochkarätigen, internationalen Sponsor handelt.