Gelber Parkschein für zwei Stunden

gelber Parkschein

Wenn alles klappt, dann gibt es ab dem 1. Februar 08 in Wien einen neuen Parkschein für die Parkdauer von zwei Stunden – also die maximale Parkzeit die in manchen Kurzparkzonen möglich ist.
Ganz fix ist es noch nicht, denn dafür bedarf es einer Abänderung von zwei Verordnungen bzw. einen Beschluss im Gemeinderat.

Der neue Zettel ist gelb und kostet analog zu den anderen Parkscheigebühren 0,60euro pro halbe Stunde, also 2,40euro für zwei Stunden.

Mengenrabatt für längeres Parken gibts selbstverständlich keinen, denn eigentlich sollten die Kurzparkzonen ja mehr Parkplätze verfügbar machen und nicht für langes Parken belohnen.

Apropos Kurzparken: Ist da vielleicht der 2 Stunden Parkschein das falsche Signal? ;D

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5 Kommentare
  1. bert
    bert sagte:

    Ich finde, es sollte innerhalb des Guertels eine bestimmte Menge von Cityparktickets geben, die jaehrlich auf eBay versteigert werden. Menschen mit Behinderung bekommen es umsonst, Menschen mit Kleinkindern fuer die ersten vier Jahre. Die anderen muessen einfach gucken, ob sie sich den staedtischen Parkraum leisten koennen und wollen. Es gibt ein gutes, oeffentliches Verkehrsnetz, es gibt Citybikes, es gibt Taxen, es gibt Lieferservice von Ikea bis Merkur, und es gibt eine fantastische Radfahrer- und Fussgaengerinfrastruktur, wenn auch nur einer der ueblichen zwei Autoparkstreifen in der Strasse fuer aktiven Verkehr freigegeben wuerde.

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  2. admin
    admin sagte:

    Versteigern würde zwar viel Geld in die Taschen der Stadtverwaltung spülen, macht dann aber die Parkplätze nur noch für die Reichen erschwinglich.

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  3. bert
    bert sagte:

    Ist das denn ein Problem? Arme koennen doch mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln fahren, am besten kostenlos, oder mit dem Radl, oder zu Fuss gehen. Es gibt einfach viel zu viele Autos in Wien, und viel zu viele Menschen, die glauben, das sei selbstverstaendlich. Und wenn mir (was haeufig vorkommt) Leute erklaeren, dass sie deswegen nicht radeln, weil es zu gefaehrlich sei, sollte man nicht besser die Situation der Radlfahrer verbessern als ein Auto zu kaufen?

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  4. admin
    admin sagte:

    Bein den Armen sowieso, aber auch bis zur Mittelschicht wird es dann keine erschwinglichen Parkplätze geben. Der freie Markt würde das etwa so regeln wie das heute zB schon am Wohnungsmarkt in der Innenstadt der Fall ist.
    Das Klientel mit der dicken Brieftasche und den großen Autos würde übrigens ihre Variante absolut begrüßen und Beifall klatschen – die wollen auch weniger Autos auf der Straße, frei Fahrt ohne Behinderung und massig verfügbare Parkplätze. Das darf durchaus etwas kosten.
    Zitat eines „Wichtigen“: Sollen doch die Nasenbohrer ihre Autos verkaufen und auf die Öffis umsteigen anstatt die Stadt zu verparken.

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  5. bert
    bert sagte:

    In Wien wird, vermutlich aufgrund mangelnder Umgehungsstrassen leider nur innerhalb des Guertels, frueher oder spaeter eine Befahrung nur noch mit Fahrzeugen mit geringer Schadstoffemission moeglich sein (wie in London, Berlin, …).
    Wenn grosse Autos diese erfuellen und das Klientel mit der dicken Brieftasche fuer diesen Luxus klatschend in die Tasche greift, ist viel gewonnen. Aber bitte vergessen Sie nicht, dass ein Parkstreifen zum Radfahrweg wurde, die grossen Autos nicht schneller fahren duerfen und die zusaetzlichen Einnahmen der Stadt in die qualitative wie finanzielle Attraktivitaet der oeffentlichen Verkehrsmittel fliessen.

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